Polyfloc E 2006 – Entschäumer für Biogas- und Kläranlagen
Polyfloc E 2006 ist ein leistungsstarker Entschäumer zur Bekämpfung von Schaumproblemen in Fermentern, Faultürmen und anderen Anlagenteilen, in denen organische Substrate vergoren oder umgewälzt werden. Das Produkt wird von PRO‑ENTEC vor allem in Biogasanlagen eingesetzt, um Schaumbildung zuverlässig zu reduzieren und damit einen stabilen, wirtschaftlichen Anlagenbetrieb zu sichern.
Anwendungsbereich
Polyfloc E 2006 kommt überall dort zum Einsatz, wo Schaum in der Biologie oder im Fermenter zu Betriebsstörungen führt – etwa bei stark schwankenden Einsatzstoffen, hohen Gärraten oder ungünstigen Strömungsverhältnissen. Typische Einsatzorte sind Fermenter und Nachgärer von Biogasanlagen, Faultürme kommunaler Kläranlagen sowie Becken, in denen organisch belastete Medien intensiv belüftet oder gerührt werden.
Wirkprinzip
Der Entschäumer Polyfloc E 2006 setzt an der Oberflächenspannung der Gär- bzw. Belebungsflüssigkeit an. Durch geeignete Wirkstoffkombinationen werden die stabilisierenden Schaumstrukturen aufgebrochen, Gasblasen entweichen schneller und neu entstehender Schaum wird wirksam unterdrückt. In der Praxis wird Polyfloc E 2006 vorzugsweise an turbulenten Stellen oder über vorhandene Sprühanlagen dosiert, um eine gute Verteilung im Schaumteppich zu erreichen.
Vorteile für Anlagenbetreiber
Betriebssicherheit: Vermeidung von Überläufen, Verschmutzungen und Schaumteppichen, die Mess- und Sicherheitseinrichtungen beeinträchtigen können.
• Mehr Gas, weniger Störungen: Ein stabiler Fermenterbetrieb sichert die kontinuierliche Biogasproduktion und verhindert Ertragsverluste durch Schaumbildung.
• Schutz der Anlagentechnik: Reduzierte Belastung von Rührwerken, Rohrleitungen und Gasleitungen durch weniger Schaum und Verschmutzungen.
• Flexible, bedarfsgerechte Dosierung: Polyfloc E 2006 wird nur bei Bedarf eingesetzt, etwa bei stoßweiser Schaumbildung in Folge von Substratwechseln oder Fahrweisen.
• Integration ins Gesamtkonzept: Ideal kombinierbar mit verfahrenstechnischen Optimierungen (z.B. ENTEC FK 600, C‑N‑P‑ und PEGA‑Verfahren), um Biogas- und Kläranlagen energieeffizient und störungsarm zu betreiben.
Dosierhinweise
Die optimale Dosiermenge von Polyfloc E 2006 hängt von Anlagengröße, Prozessführung, Substratmischung und Schaumneigung ab; in der Praxis erfolgt die Zugabe meist direkt in den Fermenter oder über das Bedüsungswasser im Kopfbereich. Üblich sind bedarfsorientierte Zugaben im unteren ml‑Bereich pro m³ Gärsubstrat; konkrete Einstellungen werden im Rahmen eines anlagenspezifischen Versuchs- und Optimierungsprogramms gemeinsam mit den PRO‑ENTEC‑Technikern festgelegt.
POLYFLOC®| flüssig
Flüssigpolymere, nichtionisch
POLYFLOC® E 2006
Gebinde:
Fässer: à 200 kg
Polyethylenbehälter bis 60 kg
Tankwagen: 20.000 Liter
Tank-Container